12. RheumaPreis für Menschen mit Rheuma im Beruf

Berufstätig trotz Rheuma?
Jetzt für den RheumaPreis 2020 bewerben!

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Rheuma. Von ihrer Erkrankung erfahren sie häufig im Alter von 30 bis 40 Jahren und stehen damit mitten im Berufsleben. Dass eine erfüllende Arbeit trotz Rheuma zur Normalität wird, dazu will die Initiative „RheumaPreis“ beitragen. Der RheumaPreis steht 2020 unter dem Motto „Gemeinsam AufRheumen am Arbeitsplatz“ und die Initiatoren vergeben ihn in diesem Jahr zum zwölften Mal. Die Initiative RheumaPreis zeichnet damit kreative Lösungen für die berufliche Integration von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aus. Bewerben können sich sowohl Berufstätige, als auch Auszubildende, die an Rheuma erkrankt sind und auch deren Arbeitgeber. Bewerbungen nimmt die Initiative RheumaPreis bis zum 30. Juni 2020 entgegen.

Rheuma – keine Alterskrankheit

Das Motto „Gemeinsam AufRheumen am Arbeitsplatz“ will zu einem offeneren Umgang mit der Erkrankung anregen und dazu beitragen, die Arbeitssituation für Menschen mit Rheuma zu verbessern – also mit möglichen Hürden im Beruf aufzuräumen. Obwohl das Erkrankungsrisiko mit zunehmendem Alter ansteigt, ist Rheuma keineswegs eine reine Alterskrankheit. Dennoch gibt rund jeder fünfte Betroffene seine Arbeit innerhalb von drei Jahren nach Erkrankungsbeginn auf. Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet erhebliche Einbußen an Lebensqualität – und auch dem Arbeitgeber würde ein bewährter Mitarbeiter verloren gehen.

Dabei fehlt es – nicht immer, aber oft – an kleinen Hilfestellungen: Oft reicht schon eine Anpassung des Mobiliars oder eine Entlastung bei körperlichen Tätigkeiten, um den Bedürfnissen des Arbeitnehmers entgegenzukommen. Um den Arbeitnehmern zudem zu ermöglichen, Arzttermine wahrzunehmen, ist es hilfreich, Arbeitszeiten flexible zu gestalten. Denn eine frühzeitige und konsequente Rheuma-Therapie ist entscheidend für den Krankheitsverlauf und trägt dazu bei, die Krankheit in Schach zu halten und dauerhafte Schäden zu vermeiden.

Rheumapreis 2020: eine Chance für Sie, Ihre Freunde oder Verwandte?

Wir möchten Betroffenen dafür gewinnen, sich für den RheumaPreis zu bewerben. Gelingt Ihnen die Berufstätigkeit trotz Rheumaerkrankung? Mit welchen Ideen haben Sie als Arbeitgeber oder Erkrankter einen Arbeitsplatz geschaffen, der auf die individuellen Bedürfnisse im Alltag eingeht? Bewerben Sie sich als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer mit Ihren ganz individuellen Lösungen für den Rheumapreis und sind damit anderen Erkrankten ein Vorbild. Wenn Sie Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder haben, die mit Rheuma aktiv im Beruf sind, erzählen Sie ihnen vom RheumaPreis und regen zum Mitmachen an.

Bewerben kann sich jeder, der an entzündlichem Rheuma erkrankt ist – ob allein oder als Team, als Angestellte/r, Auszubildende/r oder Selbständige/r. Die Bewerbung kann per Post oder online eingereicht werden. Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhält der Arbeitnehmer. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020. Bewerbungsunterlagen sind online unter www.rheumapreis.de abrufbar.

Mitglieder der Initiative RheumaPreis:

•    AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
•    Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, (AGRZ)
•    Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh)
•    Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)
•    Deutsche Kinderrheuma-Stiftung
•    Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.
•    Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) e.V.
•    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
•    Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e. V.
•    Lilly Deutschland GmbH (fördernder Partner 2018)
•    Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V.
•    Novartis Pharma GmbH
•    Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) e.V.

 

Bei Abdruck Beleg erbeten.


Kontakt für Journalisten:

c/o Thieme Kommunikation
Stephanie Priester
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-605, Fax: 0711 8931-167
priester(at)medizinkommunikation(dot)org
www.rheumapreis.de

Kontakt Organisationsbüro RheumaPreis:
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C, 10179 Berlin
Tel: 030-24 04 84-74; Fax: 030-24 04 84 -89
info(at)rhak(dot)de
www.rheumaakademie.de

 

Voraussetzungen für die Einreichung

Die Einreichungen müssen

  • die Planung, Umsetzung und Wertschöpfung nachvollziehbar darlegen

  • sich durch Übertragbarkeit auszeichnen

  • die Nachhaltigkeit der Maßnahme belegen

Teilnehmen können alle Menschen in Deutschland, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden und im Berufsleben oder in der beruflichen Ausbildung stehen. Dabei können sich einzelne Personen bewerben oder Teams aus Menschen mit Rheuma und ihren unterstützenden Partnern am Arbeitsplatz. Die Bewerbung von Selbständigen ist willkommen, wenn die Erkrankung ein auslösender Faktor für den Weg in die Selbständigkeit war.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisverleihung findet im Herbst statt.
 

Formale und inhaltliche Anforderungen

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich, aus der die Ausgangssituation sowie die erreichte Verbesserung ebenso hervorgeht wie die Ideen und Maßnahmen, die dazu beigetragen haben. Dies können auch „kleine“ Verbesserungen wie das Anbringen eines speziellen Griffs an einem Werkzeug sein. Wichtig ist vor allem, die Ideen und Maßnahmen darzustellen, die dazu beigetragen haben. Die beteiligten Personen sollen kurz vorgestellt werden.

Zur Bewerbung kann ein Fragebogen ausgefüllt werden – online oder als ausgedrucktes Formular. Bewerber können ihre Geschichte aber auch in Form eines zusammenhängenden Textes, einer Präsentation, eines Films oder einer Tonaufnahme erzählen. Auch Bilder können eingesendet werden.

Wichtig ist, dass diese Daten in jedem Fall eingesendet werden:

  • Daten zu(r) Person(en), berufliche Aufgaben, Position(en) und Aufgabenbereich

  • Erkrankungsbeginn, Symptomatik, Art der Einschränkungen, ggf. Grad der Behinderung, Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit

  • kurze Darstellung der Maßnahmen und des Erreichten

  • Art und Größe des Unternehmens

  • Den Bewerbern wird eine vertrauliche Behandlung ihrer Daten und Informationen zugesichert. Das von der Initiative beauftragte Organisationsbüro nimmt Kontakt mit den Bewerbern auf. Für den Fall einer Prämierung bittet das Organisationsbüro die Bewerber, die nominiert werden, ihre Zustimmung zu einer Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte zu erteilen (z. B. im Rahmen der Pressearbeit). Nur so kann der RheumaPreis seine gewünschte Wirkung in der Öffentlichkeit erzielen. Deshalb ist diese Zustimmung Voraussetzung für die Prämierung.

Bitte füllen Sie daher in jedem Fall die ersten Seiten des Fragebogens (online oder Printversion) aus, die diese Informationen abfragen.

Falls erforderlich werden vom Bewerber in einem nächsten Schritt weitere Informationen und Unterlagen erbeten, wie etwa detaillierte Angaben, die die Leistung und Umsetzung veranschaulichen.

Die Bewerbungsunterlagen können entweder per Post (es gilt der Poststempel) eingereicht oder auf unsere Website www.rheumapreis.de hochgeladen werden.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. Juni 2020.

Zusätzliche Dokumente/Anlagen können als Materialien zur Dokumentation und Visualisierung eingereicht werden. Die Unterlagen unterstützen die Jury bei der Beurteilung. Sie sollen das Format DIN A4 bzw. die Dateigröße 1 MB jedoch nicht überschreiten. Das Copyright verbleibt bei den Bewerbern.
 

Bewertung

Eine Jury aus Medizinern, Rheumatologischen Fachassistenten, Experten für die berufliche Integration Erkrankter, Patientenvertretern und Arbeitsmedizinern prüft und bewertet die eingehenden Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Jedes Jurymitglied hat eine Stimme für die von ihm favorisierte Bewerbung. Die Bewerbung, die die meisten Stimmen von Jury- Mitgliedern erhält, entscheidet die Auszeichnung für sich. Bei gleicher Stimmzahl wird bei einer weiteren Abstimmung über die Preisvergabe entschieden. Die Jury behält sich vor, mehrere Preisträger auszuzeichnen.


Die Jury setzt sich aus den folgenden Experten zusammen:

  • Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)

  • Dr. Kirsten Karberg, Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh)

  • Heidrun Weyer, Deutsche Kinderrheuma-Stiftung

  • Ute Merz, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

  • Prof. Christof Specker, Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, AGRZ

  • Christian Vedder, Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH), Integrationsamt Baden-Württemberg

  • Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Berufsverband deutscher Arbeitsmediziner, Geschäftsstelle Karlsruhe

  • Karl Cattelaens und Marion Rink, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

  • Hedwig Jahr, Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft

  • Prof. Matthias Schneider, Kooperatives Rheumazentrum Rhein-Ruhr e.V.

  • Ulrike Erstling, Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.


Die Jury orientiert sich an folgenden Bewertungskriterien:

  • Erreichte Verbesserung / Erreichtes Ziel (Vollbeschäftigung, Teilzeit, Umschulung), ggf. abhängig vom Grad der Behinderung

  • Nachhaltigkeit der Verbesserung

  • Zufriedenheit mit der erreichten beruflichen Situation

  • Originalität und Kreativität der Umsetzung

  • Grad des Engagements der Unterstützer im Unternehmen

  • Beispielcharakter und Übertragbarkeit

  • Akzeptanz im Unternehmen

  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Sie erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Juroren wurden durch die Initiatoren berufen.
 

Auszeichnung

Der RheumaPreis wird einmal jährlich in Form einer symbolischen Trophäe, Urkunde und eines Preisgelds für zwei Arbeitnehmer vergeben. Ein weiterer Preis geht an einen Arbeitgeber in Form eines Signets (Plakette, digitales Logo) und einer Urkunde. Der RheumaPreis zeichnet Personen und Unternehmen mit Vorbildcharakter im Sinne der Zielsetzung des Preises aus. Ort und Zeit der Preisverleihung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 Euro ist nicht zweckgebunden. Die Prämierung eines Preisträgers setzt voraus, dass dieser an der Preisverleihung teilnimmt.

Die Preisträger werden frühzeitig in Kenntnis gesetzt. Die öffentliche Preisübergabe findet im Herbst in festlichem Rahmen statt. Umfangreiches Bildmaterial, eine Auswahl der eingereichten Beiträge und Berichte über die Preisträger werden im Anschluss auf der Website www.rheumapreis.de bereitgestellt.
 

Datenschutz

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten ernst und halten uns strikt an die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, gültig ab 25.05.2018). Personenbezogene Daten werden streng vertraulich behandelt und in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Mit dem Einreichen der Bewerbung erklärt sich der Bewerber mit der Nutzung seiner persönlichen Daten ausschließlich im Zusammenhang seiner Bewerbung für den RheumaPreis einverstanden. Der Datennutzung kann jederzeit durch Information an das Organisationsbüro widersprochen werden.

Wir behalten uns vor, Sie bei Rückfragen im Vorfeld telefonisch bzw. schriftlich zu kontaktieren.

Für den RheumaPreis Nominierte müssen schriftlich ihre Zustimmung zur Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte erteilen (Website, Pressearbeit).

Organisatorisches

Onlinebewerbung

  • Das Bewerbungsformular „Bewerbung für die Auszeichnung RheumaPreis“ wird online ausgefüllt*

  • Bilder und weitere Dokumente können hochgeladen werden

    » Jetzt online bewerben

Bewerbung auf dem Postweg

Postadresse

Organisationsbüro des RheumaPreises:

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
10179 Berlin

T: +49 30 24 04 84-74 | F: +49 30 24 04 84-89
info(at)rheumaakademie(dot)de | www.rheumaakademie.de

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.