11. RheumaPreis für Menschen mit Rheuma im Beruf

„RheumaPreis 2019“ – jetzt bewerben!

Die Initiative RheumaPreis zeichnet in diesem Jahr zum elften Mal kreative Konzepte von und für Berufstätige mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aus – unter dem Motto „AufRheumen im Beruf“. Auch in diesem Jahr gilt es, partnerschaftliche Lösungen zum Thema Rheuma und Arbeit zu prämieren. Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Interessierte haben bis zum 30. Juni 2019 Zeit, ihre Konzepte einzureichen.

Der RheumaPreis will die Situation von Menschen mit Rheuma am Arbeitsplatz verbessern. Denn viele Berufstätige mit Rheuma geben wenige Jahre nach der Diagnose Rheuma ihre Arbeit auf, da sie zu sehr darunter leiden oder Arbeit und Erkrankung sich für sie nicht vereinbaren lassen. Die Folge: ein Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen, ein Verlust wertvoller Mitarbeiter für den Arbeitgeber.

Die Ausschreibung richtet sich an Menschen in Deutschland, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden und im Berufsleben oder in der beruflichen Ausbildung stehen: Einzelpersonen sind ebenso gefragt wie Teams aus Rheumapatienten und ihren unterstützenden Partnern am Arbeitsplatz. Die Bewerbung von Selbständigen ist willkommen, wenn die Erkrankung ein auslösender Faktor für den Weg in die Selbständigkeit war. Arbeitgeber sind eingeladen, sich direkt um den RheumaPreis zu bewerben, wenn ihr Engagement oder ihr Konzept dafür sorgt, Menschen mit Rheuma auf besondere Weise ins Berufsleben zu integrieren. Dies kann auch auf Antrag eines Arbeitnehmers für seinen Arbeitgeber erfolgen.

Der RheumaPreis wird seit dem Jahr 2009 jährlich ausgeschrieben. Die Jury setzt sich aus Medizinern, Rheumatologischen Fachassistenten, Experten für die berufliche Integration Erkrankter, Patientenvertretern, Therapeuten und Arbeitsmedizinern zusammen. Sie prüfen und bewerten die Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Bis zu drei Preise werden verliehen.

Bewerber können ihre Unterlagen ab sofort und noch bis zum 30. Juni 2019 per Post oder online einreichen. Umfassende Informationen zur Initiative und zur Ausschreibung finden Interessierte im Internet unter www.rheumapreis.de. Für Fragen steht die Rheumaakademie per E-Mail (info@rheumaakademie.de) oder telefonisch zur Verfügung: Tel. 030 24 04 84 74.

Mitglieder der Initiative RheumaPreis:

•    AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
•    Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, (AGRZ)
•    Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh)
•    Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)
•    Deutsche Kinderrheuma-Stiftung
•    Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.
•    Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) e.V.
•    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
•    Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e. V.
•    Lilly Deutschland GmbH (fördernder Partner 2018)
•    Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V.
•    Novartis Pharma GmbH
•    Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) e.V.

 

Bei Abdruck Beleg erbeten.


Kontakt für Journalisten:

c/o Thieme Kommunikation
Stephanie Priester
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-605, Fax: 0711 8931-167
priester(at)medizinkommunikation(dot)org
www.rheumapreis.de

Kontakt Organisationsbüro RheumaPreis:
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C, 10179 Berlin
Tel: 030-24 04 84-74; Fax: 030-24 04 84 -89
info(at)rhak(dot)de
www.rheumaakademie.de

 

Voraussetzungen für die Einreichung

Die Einreichungen müssen

  • die Planung, Umsetzung und Wertschöpfung nachvollziehbar darlegen

  • sich durch Übertragbarkeit auszeichnen

  • die Nachhaltigkeit der Maßnahme belegen

Teilnehmen können alle Menschen in Deutschland, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden und im Berufsleben oder in der beruflichen Ausbildung stehen. Dabei können sich einzelne Personen bewerben oder Teams aus Menschen mit Rheuma und ihren unterstützenden Partnern am Arbeitsplatz. Die Bewerbung von Selbständigen ist willkommen, wenn die Erkrankung ein auslösender Faktor für den Weg in die Selbständigkeit war.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisverleihung findet im Herbst statt.
 

Formale und inhaltliche Anforderungen

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich, aus der die Ausgangssituation sowie die erreichte Verbesserung ebenso hervorgeht wie die Ideen und Maßnahmen, die dazu beigetragen haben. Dies können auch „kleine“ Verbesserungen wie das Anbringen eines speziellen Griffs an einem Werkzeug sein. Wichtig ist vor allem, die Ideen und Maßnahmen darzustellen, die dazu beigetragen haben. Die beteiligten Personen sollen kurz vorgestellt werden.

Zur Bewerbung kann ein Fragebogen ausgefüllt werden – online oder als ausgedrucktes Formular. Bewerber können ihre Geschichte aber auch in Form eines zusammenhängenden Textes, einer Präsentation, eines Films oder einer Tonaufnahme erzählen. Auch Bilder können eingesendet werden.

Wichtig ist, dass diese Daten in jedem Fall eingesendet werden:

  • Daten zu(r) Person(en), berufliche Aufgaben, Position(en) und Aufgabenbereich

  • Erkrankungsbeginn, Symptomatik, Art der Einschränkungen, ggf. Grad der Behinderung, Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit

  • kurze Darstellung der Maßnahmen und des Erreichten

  • Art und Größe des Unternehmens

  • Den Bewerbern wird eine vertrauliche Behandlung ihrer Daten und Informationen zugesichert. Das von der Initiative beauftragte Organisationsbüro nimmt Kontakt mit den Bewerbern auf. Für den Fall einer Prämierung bittet das Organisationsbüro die Bewerber, die nominiert werden, ihre Zustimmung zu einer Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte zu erteilen (z. B. im Rahmen der Pressearbeit). Nur so kann der RheumaPreis seine gewünschte Wirkung in der Öffentlichkeit erzielen. Deshalb ist diese Zustimmung Voraussetzung für die Prämierung.

Bitte füllen Sie daher in jedem Fall die ersten Seiten des Fragebogens (online oder Printversion) aus, die diese Informationen abfragen.

Falls erforderlich werden vom Bewerber in einem nächsten Schritt weitere Informationen und Unterlagen erbeten, wie etwa detaillierte Angaben, die die Leistung und Umsetzung veranschaulichen.

Die Bewerbungsunterlagen können entweder per Post (es gilt der Poststempel) eingereicht oder auf unsere Website www.rheumapreis.de hochgeladen werden.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. Juni 2019.

Zusätzliche Dokumente/Anlagen können als Materialien zur Dokumentation und Visualisierung eingereicht werden. Die Unterlagen unterstützen die Jury bei der Beurteilung. Sie sollen das Format DIN A4 bzw. die Dateigröße 1 MB jedoch nicht überschreiten. Das Copyright verbleibt bei den Bewerbern.
 

Bewertung

Eine Jury aus Medizinern, Rheumatologischen Fachassistenten, Experten für die berufliche Integration Erkrankter, Patientenvertretern und Arbeitsmedizinern prüft und bewertet die eingehenden Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Jedes Jurymitglied hat eine Stimme für die von ihm favorisierte Bewerbung. Die Bewerbung, die die meisten Stimmen von Jury- Mitgliedern erhält, entscheidet die Auszeichnung für sich. Bei gleicher Stimmzahl wird bei einer weiteren Abstimmung über die Preisvergabe entschieden. Die Jury behält sich vor, mehrere Preisträger auszuzeichnen.


Die Jury setzt sich aus den folgenden Experten zusammen:

  • Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)

  • Dr. Kirsten Karberg, Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh)

  • Heidrun Weyer, Deutsche Kinderrheuma-Stiftung

  • Ute Merz, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

  • Prof. Christof Specker, Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, AGRZ

  • Christian Vedder, Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH), Integrationsamt Baden-Württemberg

  • Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Berufsverband deutscher Arbeitsmediziner, Geschäftsstelle Karlsruhe

  • Karl Cattelaens und Marion Rink, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

  • Hedwig Jahr, Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft

  • Prof. Matthias Schneider, Kooperatives Rheumazentrum Rhein-Ruhr e.V.

  • Ulrike Erstling, Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.


Die Jury orientiert sich an folgenden Bewertungskriterien:

  • Erreichte Verbesserung / Erreichtes Ziel (Vollbeschäftigung, Teilzeit, Umschulung), ggf. abhängig vom Grad der Behinderung

  • Nachhaltigkeit der Verbesserung

  • Zufriedenheit mit der erreichten beruflichen Situation

  • Originalität und Kreativität der Umsetzung

  • Grad des Engagements der Unterstützer im Unternehmen

  • Beispielcharakter und Übertragbarkeit

  • Akzeptanz im Unternehmen

  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Sie erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Juroren wurden durch die Initiatoren berufen.
 

Auszeichnung

Der RheumaPreis wird einmal jährlich in Form einer symbolischen Trophäe, Urkunde und eines Preisgelds für zwei Arbeitnehmer vergeben. Ein weiterer Preis geht an einen Arbeitgeber in Form eines Signets (Plakette, digitales Logo) und einer Urkunde. Der RheumaPreis zeichnet Personen und Unternehmen mit Vorbildcharakter im Sinne der Zielsetzung des Preises aus. Ort und Zeit der Preisverleihung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 Euro ist nicht zweckgebunden. Die Prämierung eines Preisträgers setzt voraus, dass dieser an der Preisverleihung teilnimmt.

Die Preisträger werden frühzeitig in Kenntnis gesetzt. Die öffentliche Preisübergabe findet im Herbst in festlichem Rahmen statt. Umfangreiches Bildmaterial, eine Auswahl der eingereichten Beiträge und Berichte über die Preisträger werden im Anschluss auf der Website www.rheumapreis.de bereitgestellt.
 

Datenschutz

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten ernst und halten uns strikt an die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, gültig ab 25.05.2018). Personenbezogene Daten werden streng vertraulich behandelt und in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Mit dem Einreichen der Bewerbung erklärt sich der Bewerber mit der Nutzung seiner persönlichen Daten ausschließlich im Zusammenhang seiner Bewerbung für den RheumaPreis einverstanden. Der Datennutzung kann jederzeit durch Information an das Organisationsbüro widersprochen werden.

Wir behalten uns vor, Sie bei Rückfragen im Vorfeld telefonisch bzw. schriftlich zu kontaktieren.

Für den RheumaPreis Nominierte müssen schriftlich ihre Zustimmung zur Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte erteilen (Website, Pressearbeit).

Organisatorisches

Onlinebewerbung

  • Das Bewerbungsformular „Bewerbung für die Auszeichnung RheumaPreis“ wird online ausgefüllt*

  • Bilder und weitere Dokumente können hochgeladen werden

    » Jetzt online bewerben

Bewerbung auf dem Postweg

Postadresse

Organisationsbüro des RheumaPreises:

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
10179 Berlin

T: +49 30 24 04 84-74 | F: +49 30 24 04 84-89
info(at)rheumaakademie(dot)de | www.rheumaakademie.de

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.