Initiatoren und Partner


Darstellung der Aufgaben des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen

Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen vertritt die beruflichen Interessen der internistischen, orthopädischen und pädiatrischen Rheumatologen im stationären und ambulanten Bereich.

Der Berufsverband versteht sich als zuständig in allen berufspolitischen rheumatologischen Fragestellungen gegenüber der Öffentlichkeit und der Ärzteschaft und damit entsprechender Ansprechpartner anderer Verbände und Gesellschaften, von Institutionen und der Politik im In- und Ausland, insbesondere im Bereich der Europäischen Gemeinschaft.

Er vertritt hierbei die Interessen der Rheumatologen bezüglich der Arznei- und Hilfsmittelversorgung, und Vergütungsstruktur und Vergütungshöhe gegenüber der ärztlichen Selbstverwaltung, den Krankenkassen und den Ärztekammern.

Der Berufsverband ist zuständig in allen Fragen zur Weiterbildung in der Rheumatologie und ist gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie diesbezüglicher Ansprechpartner der Bundesärztekammer. Diese regelt die Weiterbildung in Abstimmung und Kooperation mit den Berufsverbänden und den wissenschaftlichen Gesellschaften.

Eine zentrale Aufgabe sieht der Berufsverband in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Versorgung der Rheumakranken in Deutschland. Die Verbesserung der Versorgung setzt voraus, dass der wissenschaftliche Fortschritt in der Versorgung von den Rheumatologen umgesetzt werden kann.

In diesem Sinne setzt sich der Berufsverband für den Erhalt und die Etablierung von Strukturen in der Weiterbildung, in der Fortbildung und in der Versorgung ein, die dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgung dienen und das Fachgebiet Rheumatologie sowohl für die tätigen Rheumatogen als auch für den Nachwuchs attraktiv erhalten bzw. machen.
Dem Ziel einer Verbesserung der Versorgung dient ebenso die Förderung einer strukturierten Kooperation mit anderen Fachgruppen, insbesondere den Hausärzten mit definierten und konsentierten Schnittstellen, sowie die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den verschiedenen Selbsthilfeorganisationen, insbesondere der Deutschen Rheumaliga.

Dr. Edmund Edelmann

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und HauptfürsorgesteIlen (BIH)

Die BIH ist der Zusammenschluss aller Integrationsämter und HauptfürsorgesteIlen in Deutschland. Sie erarbeitet Empfehlungen zur Umsetzung des Schwerbehindertenrechts, vertritt ihre Mitglieder in Gremien auf Bundesebene und bei Absprachen mit anderen gesetzlichen Leistungsträgern. Sie ist Ansprechpartner überregionaler Verbände behinderter Menschen und der Sozialpartner. Weiter unterstützt sie die Mitglieder bei der Öffentlichkeitsarbeit durch Herausgabe von Medien und Bildungskonzeptionen, Schulungsangeboten, der Zeit-schrift ZB „Behinderte Menschen im Beruf“, mit einer vierteljährlichen Auflage von 300.000 Exemplaren und eines Jahresberichts. Die Internetpräsenz unter www.integrationsaemter.de ist Die Plattform zu den Themen Schwerbehinderung und Beruf. Hier finden Sie auch die BIH Online Akademie.

Die Integrationsämter nehmen gesetzliche Aufgaben im Rahmen der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wahr. Sie fördern die berufliche Chancengleichheit von schwerbehinderten Menschen. Sie sind zuständig für:

  • die Erhebung der Ausgleichsabgabe,

  • die Unterstützung von Arbeitgebern und schwerbehinderten Menschen durch die Beglei-tende Hilfe im Arbeitsleben, die aus der Ausgleichsabgabe finanziert wird. Hierzu gehören neben der fachlichen Beratung auch finanzielle Leistungen, z.B. zur behinderungsgerechten Arbeitsplatzgestaltung,

  • die Unterstützung der Arbeitgeber bei Prävention und Betrieblichem Eingliederungsmanagement,

  • den besonderen Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, der bei einer Kündi-gung die Zustimmung des Integrationsamtes erfordert,

  • die Schulung des Integrationsteams (Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsräte, Personalräte, Arbeitgeberbeauftragte).

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, auf 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Wenn sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, haben sie eine Aus-gleichsabgabe zu entrichten. Die tatsächliche Erfüllung dieser Beschäftigungspflicht in Deutschland liegt bei durchschnittlich 4,2 Prozent. Das Aufkommen an Ausgleichsabgabe beträgt insgesamt etwa 500 Millionen Euro pro Jahr.

Die Hauptfürsorgestellen sind für die Aufgaben im Rahmen des sozialen Entschädigungs-rechts nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) für individuelle Leistungen an Kriegsopfer und Wehrdienstbeschädigte (Kriegsopferfürsorge) sowie ihre Hinterbliebenen zuständig. Die Hauptfürsorgestellen sind zugleich auch Rehabilitationsträger.

Im Aufgabenüberblick: Berufliche Hilfen, Erziehungshilfen, Hilfen zum Lebensunterhalt, Hilfen in besonderen Lebenslagen, Erholungshilfen, Kuren, Wohnungshilfen, Hilfe zur Pflege, Altenhilfe
 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)

Geschäftsstelle
c/o Landschaftsverband Rheinland
Hermann-Pünder-Straße 1
50679 Köln (Deutz)

Telefon: 02 21 / 809 – 7351 u. -7352
Fax: 02 21 / 8284 – 1602 u. -1605

E-Mail 
Internet: www.integrationsaemter.de

Postadresse: 
50663 Köln

Das Netzwerk der Deutschen Rheuma-Liga

Eine starke Gemeinschaft
– das ist die Deutsche Rheuma-Liga mit mehr als 260.000 Mitgliedern. Das Netz der örtlichen Gruppen und Verbände zieht sich von Ost nach West und von Nord nach Süd. Damit verfügen rheumakranke Menschen in Deutschland über den größten Selbsthilfeverband im Gesundheitsbereich. Viele tausend ehrenamtliche Mitstreiter in über 800 Gruppen beraten Neuerkrankte und organisieren die Verbandsarbeit. Dabei werden sie von einer vergleichbar kleinen Zahl hauptamtlicher Kräfte unterstützt.

Einheit trotz Vielfalt
– so heißt die Devise in der Deutschen Rheuma-Liga, denn es gibt eine Vielzahl rheumatischer Erkrankungen. Ob Arthrose, entzündliche Erkrankungen, Fibromyalgie, Rheuma bei Kindern oder eher seltenere Erkrankungsformen, die Deutsche Rheuma-Liga ist für alle da. Betroffene mit Morbus Bechterew, Lupus Erythematodes und Sklerodermie sind mit eigenen Verbänden unter dem Dach der Deutschen Rheuma-Liga organisiert.

Politisches Engagement
– ist ganz wichtig, damit chronisch Kranke nicht ins gesellschaftliche und politische Abseits geraten. Deswegen setzt sich die Deutsche Rheuma-Liga für die Belange rheumakranker Menschen auf allen Ebenen ein. Ziel ist die bestmögliche medizinische Versorgung und soziale Unterstützung.

Deutsche Rheuma-Liga
Bundesverband e.V.
Maximilianstr. 14
53111Bonn
Tel. 0228 – 76 60 60
Fax 0228 – 76 606 – 20

E-Mail: bv(at)rheuma-liga.de

Die Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren (AGRZ)

Eine bundesweit hochwertige Patientenversorgung ist das Ziel in der Behandlung von Menschen mit Rheuma. Das ist das gemeinsame Vorhaben der 30 Regionalen Kooperativen Rheumazentren in Deutschland. Als Arbeitsgemeinschaft (AGRZ) in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie bündeln sie auf regionaler Ebene die Kompetenz der Spezialisten auf dem Gebiet der Rheumatologie. Universitätskliniken, niedergelassene Rheumatologen, rheumatologische und kinderrheumatologische Krankenhäuser sowie Rehabilitationskliniken arbeiten Hand in Hand. Sie kooperieren eng mit Haus- und weiteren Fachärzten, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Psychologen und Selbsthilfegruppen. Dieser Verbund ist der Vorteil der Regionalen Rheumazentren.

Zu den Aktivitäten der Rheumazentren gehören regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen, ärztliche Qualitätszirkel und Patientenschulungsprogramme.
Projektgruppen sorgen für die rasche Verbreitung der in der Rheumatologie gewonnenen Erkenntnisse auf Versorgungsebene. Die Rheumazentren liefern außerdem die Daten für das wichtigste epidemiologische Instrument der deutschen Rheumatologie, die bundesweite Kerndokumentation von Rheumapatienten.

Jedes Jahr bestimmen die Mitglieder der AGRZ ein Leitthema, das sie an die Öffentlichkeit kommunizieren. Das Motto für 2008/2009 lautet „Der informierte Patient als Partner“. Zwei Arbeitsgruppen widmen sich der besseren Information der Patienten. Ziel soll es nicht sein, noch mehr Wissen zu produzieren, sondern Vorhandenes gezielt bei den Patienten zu verankern. Für den Bereich Internet sichtete eine Arbeitsgruppe sämtliche Internetlinks zu den verschiedenen Krankheitsbildern.

Die Webseiten, die sich durch Aktualität, Verständlichkeit und Produktneutralität auszeichnen, wurden in den Rheuma-Wegweiser aufgenommen und mit einem bewertenden Kommentar versehen.


Weitere Informationen finden Sie unter:

Regionale Kooperative Rheumazentren

Arbeitsgemeinschaft in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
Sprecher: Prof. Dr. med. Matthias Schneider
Koordinatorin: Dr. Cornelia Rufenach
Luisenstraße 41
10117 Berlin

Telefon: +49 30 – 240 484 70
Fax: +49 30 – 24 484 79
E-Mail: info(at)dgrh.de
Internet: www.dgrh.de/rheumazentren.html

www.dgrh.de/rheumazentrenkarte.html

Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft

Wer sind wir?
Wir sind eine bundesweite Selbsthilfegemeinschaft, die sich mit den Erkrankten und dem Krankheitsbild des Lupus erythematodes (LE) befasst.

Was für eine Erkrankung ist LE?
Beim LE handelt es sich um eine Erkrankung des Abwehrsystems (Immunsystems), das sich gegen den eigenen Körper richtet.
Entzündlich erkranken können insbesondere die Haut, innere Organe, das Muskel- und Nervensystem, Gelenke sowie Gefäße, darüber hinaus kann es zu Veränderungen des Blutes kommen.

Welchem Zweck dient unsere Gemeinschaft?
Zweck unseres Vereins ist die Hilfe zur Selbsthilfe von Menschen, die an LE oder ähnlichen Erkrankungen leiden. Dazu gehören:

  •     Austausch von Informationen und Erfahrungen
  •     Erfassung von Erkrankten und Verlaufsdaten der Erkrankung
  •     Erkundung der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten im In- und Ausland
  •     Verbreitung von Informationen über die Krankheit LE in der Öffentlichkeit
  •     Vermeidung der Isolation durch die Krankheit
  •     Organisation von Einzel- und Gruppenbetreuung
  •     Bereitstellung von sachlichen Hilfen
  •     Unterstützung von weiteren Gruppierungen in Ländern und Städten
  •     Beschaffung der zur Durchführung der Aufgaben erforderlichen finanziellen Mittel

Wie erfüllen wir diese Aufgaben?
Vorträge, Workshops und Seminare
Regelmäßig finden im gesamten Bundesgebiet Vorträge statt. Bei diesen Veranstaltungen halten Ärztinnen und Ärzte sowie andere Fachleute Referate über die verschiedenen Aspekte des Lupus erythematodes. Die Erkrankten können mit ihnen diskutieren und Fragen stellen.
Darüber hinaus veranstalten wir regionale Workshops, die der Information der Patient/inn/en und dem Erfahrungsaustausch zwischen Ärzten und Patient/inn/en dienen.
Für besondere Gruppen wie z.B. erkrankte Männer, Kinder und Jugendliche sowie die Regionalgruppenleiter/innen führen wir regelmäßig Seminare durch, die sich den besonderen Anliegen der Betroffenen oder der Fortbildung widmen.

Regionalgruppen vor Ort
In allen Bundesländern existieren Regionalgruppen. Diese ermöglichen ortsbezogene Kontakte, dienen vorrangig dem Erfahrungsaustausch und beugen der Isolation vor. Auch dort finden Veranstaltungen unter Beteiligung von Fachärzten statt.

Informationsmaterial
Wir versenden alle 3 Monate unsere vereinseigene Zeitschrift „Schmetterling“ an alle Mitglieder der Selbsthilfegemeinschaft sowie an Förderer und mitarbeitende Ärzte. Fachärzte aus dem gesamten Bundesgebiet fördern die Arbeit der Selbsthilfegemeinschaft.

Wir beraten und helfen
Telefonische und schriftliche Beratung bekommen Sie über die bundesweite Geschäftsstelle in Wuppertal und die Regionalgruppenleiter/innen.

Welche Beratung leisten wir?
Wir helfen bei der Suche nach geeigneten Fachärzten, Krankenhäusern und Kurorten.
Wir beraten in sozialrechtlichen Fragen, z.B. Versorgungsamt oder Renten.
Wir helfen einander durch Erfahrungsaustausch, besonders durch Informationen über eigenverantwortliches Verhalten und sinnvollen Umgang mit der Erkrankung, um einen günstigen Verlauf der Erkrankung zu erreichen.

Patientenschulung und Lupus-Pass
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie wurde eine Patientenschulung für Lupus erythematodes Patient/inn/en auf wissenschaftlicher Grundlage entwickelt.
Der Lupus-Pass soll motivieren als Patient/in etwas für sich selber zu tun und im Notfall helfen.

Wissenschaftliche Forschung
Wir initiieren, fördern und beteiligen uns an umfassenden wissenschaftlichen Studien zur Erforschung der Ursachen und aller anderen Fragen rund um den Lupus erythematodes.
Im März 2000 wurde von uns erstmalig ein Förderpreis für die Lupus-Forschung vergeben. 2006 wurde von uns die Lupus Stiftung Deutschland zur Förderung der Wissenschaft zum Lupus gegründet.

Wer erfüllt diese Aufgaben?
Für diese Aufgaben setzen sich alle Mitglieder, der Vorstand und die Regionalgruppen-leiter/innen ein.
Dem Vorstand gehören 8 Personen an, darunter 2 Fachärzte, die uns in allen medizinischen Fragen unterstützen.
Die Regionalgruppenleiter/innen organisieren die Treffen, Beratung und Betreuung vor Ort.
Von 1998 – 2010 war Karin Clement Schirmherrin des Vereins und hat die Selbsthilfegemein-schaft maßgeblich unterstützt.

Zugehörigkeit zu Dachorganisationen
Die Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V. ist Mitglied:

  •     im Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga (DRL)
  •     In der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAG Selbsthilfe)
  •     in der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE)
  •     im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV)
  •     in der Lupus Foundation of America (LFA)
  •     von Lupus Europe (LE)
  •     im Kindernetzwerk

Darüber hinaus tauschen wir vielfältige Informationen auf internationaler Ebene mit zahlreichen Selbsthilfeorganisationen aus.
Durch diese Kontakte und dank der Informationen von Ärzten auf nationaler und internationaler Ebene sind wir über den aktuellen Stand der Forschung stets informiert.

Haben Sie weitere Fragen? Brauchen Sie Hilfe?
Dann wenden Sie sich bitte an die bundesweite Geschäftsstelle
Lupus Erythematodes
Selbsthilfegemeinschaft e.V.
Döppersberg 20
42103 Wuppertal
Tel.: 0202 / 496 87 97
Fax: 0202 / 496 87 98
E-Mail: lupus(at)rheumanet.org
Homepage: www.lupus.rheumanet.org
oder die Regionalgruppe in Ihrer Nähe.

Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit sind sehr willkommen.
Spendenkonto:
Credit- und Volksbank Wuppertal eG
BLZ 330 600 98 / Kto. 310 103 012
Die Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V. ist als mildtätig anerkannt.

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

Der Berufsverband der Physiotherapeuten: zuverlässig – vertrauenswürdig – kompetent
Ein besonderes Merkmal der Physiotherapie ist die persönliche Begegnung zwischen Patient und Physiotherapeut. Dabei kommt es neben dem Fachwissen auch auf die Fähigkeit des Physiotherapeuten an, die Patienten zur aktiven Mitarbeit zu bewegen, ihre Eigenverantwortlichkeit zu wecken und zu erhalten. Ihre Leistungen können Physiotherapeuten in der kurativen Medizin, der Prävention und der Rehabilitation erbringen. Der Physiotherapeut behandelt auf der Grundlage einer ärztlichen Diagnose und Verordnung. Nach seiner physiotherapeutischen Untersuchung wählt er aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen aus.

Ziele und Aufgaben
Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. bildet die Dachorganisation von mehr als 30.000 Mitgliedern der 13 Landesverbände. Der Verband vertritt die berufspolitischen und fachlichen Interessen der freiberuflichen und angestellten Physiotherapeuten, der Schüler und Studierenden auf Bundesebene. Er ist der einzige deutsche Berufsverband für Physiotherapeuten, der in internationalen Fachorganisationen Sitz und Stimme hat.

Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) setzt sich für die Qualität in Aus-, Fort- und Weiterbildung von Physiotherapeuten ein und ist bestrebt, die akademische Qualifizierung von Physiotherapeuten in Deutschland voran zu treiben. In der Heilmittelversorgung arbeitet der Verband für einen hohen Qualitätsstandard.

Kontakt:

Vorsitzende
Ute Mattfeld, Physiotherapeutin

Geschäftsführer
Heinz Christian Esser, Jurist

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

Postfach 21 02 80
50528 Köln
Tel.: 0221/981027-0
Fax: 0221/ 981027-25
E-Mail: merz(at)physio-deutschland.de (Pressereferentin)

Vielseitige Informationen zur Physiotherapie finden Interessierte auf dem Internetportal des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) e.V. unter www.physio-deutschland.de.

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB)

Wir, die DVMB (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V.; www.bechterew.de) sind ein ehrenamtlich geführtes Kompetenznetzwerk von Patientinnen und Patienten mit Morbus Bechterew oder verwandten entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen (Spondyloarthritiden).

Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Systemerkrankung, die vorrangig das Achsenskelett betrifft und im Spätstadium zu einer Versteifung der Wirbelsäule führen kann.

Die 1980 gegründete DVMB hat sich bis heute zu einem bundesweiten Selbsthilfenetzwerk mit über 16.500 Mitgliedern in 14 Landesverbänden und ca. 400 Gruppen entwickelt. Unsere örtlichen Gruppen stellen für viele von Morbus Bechterew Betroffene oft die erste Anlauf- und Beratungsstelle dar. Unter dem Motto: „Bewegung, Beratung und Begegnung“ halten wir ein umfangreiches, an die Krankheit angepasstes Angebot vor. Dazu zählt ein wichtiges Bewegungsangebot, das von etwa 1.450 Therapeuten und Übungsleitern mit spezieller Ausbildung durchgeführt wird. Fast 1.100 Ehrenamtliche betreuen die örtlichen Gruppen. Die Zahlen zeigen, mit welch enormem ehrenamtlichen Einsatz die Mitglieder der DVMB vor Ort betreut werden und welch großes Therapieangebot zur Verfügung steht. Schon daraus lässt sich die Bedeutung der DVMB für die Morbus-Bechterew-Patienten ablesen. Die DVMB vermittelt Informationen über das Krankheitsbild Morbus Bechterew und die damit einhergehende Krankheitsbewältigung. Auch Patienten mit anderen entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen, für die es keine spezielle Selbsthilfeorganisation gibt, haben sich der DVMB angeschlossen.

Über unsere Grenzen hinaus ist die DVMB ein engagiertes Mitglied der internationalen Vereinigung von Morbus-Bechterew-Selbsthilfeorganisationen wie z.B. der ASIF (Ankylosing Spondylitis International Federation).

Immer noch ist die Ursache des Morbus Bechterew unbekannt. Daher unterhält die DVMB enge Kontakte zu Kliniken und medizinischen Forschungseinrichtungen und schreibt als Ansporn zur Erforschung des Morbus Bechterew alle zwei Jahre den DVMB-Forschungspreis aus. Die Forschungsergebnisse werden, ebenso wie weitere Fach- und Erfahrungsberichte, in der Mitgliederzeitschrift „Morbus Bechterew Journal“ (www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew-journal/ ) veröffentlicht. Die verstärkte Förderung der Forschung über die Erkrankung ist auch das Ziel der 2009 gegründeten DMB-Stiftung (www.dmb-stiftung.de), die aus der DVMB hervorgegangen ist.

Mit der Initiative RheumaPreis möchten die DVMB Menschen mit Morbus Bechterew in Deutschland zu mehr Offenheit im Umgang mit ihrer Erkrankung am Arbeitsplatz ermutigen. Ebenso soll zu einem gemeinsamen Engagement zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer angeregt werden, um mit chronisch Erkrankten am Arbeitsplatz nach Lösungen zu suchen, die sowohl dem Unternehmen als auch den Betroffenen eine dauerhaft erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglichen. Dadurch kann anderen Betroffenen Anregungen gegeben werden um ihnen Mut machen, eine aktive Teilhabe im Beruf und auch im Alltag so lange wie möglich zu erhalten.

 

Das BioPharma-Unternehmen AbbVie

Gründungsmitglied der Initiative RheumaPreis

Das Preisgeld wird von AbbVie gestiftet. AbbVie ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen. Mission des Unternehmens ist es, mit seiner Expertise, seinem einzigartigen Innovationsansatz und seinen engagierten Mitarbeitern neuartige Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt zu entwickeln und bereitzustellen. Zusammen mit seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Pharmacyclics beschäftigt AbbVie weltweit mehr als 28.000 Mitarbeiter und vertreibt Medikamente in mehr als 170 Ländern. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Deutschland rund 2.400 Mitarbeiter.

AbbVie engagiert sich für mehr Aufklärung der Patienten und breiten Öffentlichkeit über das Krankheitsbild Rheuma. Deshalb initiiert und fördert das Unternehmen Projekte, die mehr Verständnis für die Krankheit sowie für Menschen mit Rheuma und deren Bedürfnisse schaffen. AbbVie ist Mitbegründer der Initative RheumaPreis und unterstützt das Projekt inhaltlich wie finanziell. An der Auswahl der Preisträger ist AbbVie nicht beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Mainzer Straße 81
65189 Wiesbaden
Tel. +49-(0)611-1720-0
E-Mail: info.de(at)abbvie.com

Internet: 
www.abbvie.de
www.abbvie-care.de

 

Die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung

Rheuma und Kinder- das ist für Viele nach wie vor nicht vorstellbar. Und doch gibt es alleine in Deutschland über 40.000 Kinder und Jugendliche, die an Rheuma in unterschiedlicher Form erkrankt sind.

Etwa 15.000 Kinder und Jugendliche sind von chronischen Gelenkentzündungen betroffen. Bundesweit kommen jedes Jahr etwa 1.500 Neuerkrankungen hinzu.

Diagnose „Rheuma“ – für die betroffenen Kinder und Jugendlichen bedeutet das einen gravierenden Einschnitt und weitreichende Konsequenzen. Die Krankheit bedeutet meist eine hohe psychische Belastung für die gesamte Familie, denn sie bestimmt nicht nur den Tagesablauf, sondern die gesamte Lebensplanung.

Viele Betroffene müssen zudem eine lange Odyssee hinter sich bringen, bis die Krankheit bei ihnen festgestellt wird. Hinzu kommt oftmals das Unverständnis der Umwelt: „Rheuma, das haben doch nur alte Leute“ ist eine typische Bemerkung, die die Kinder immer wieder zu hören bekommen. Genau unter dieser Unkenntnis haben die betroffenen Kinder und Jugendlichen immer noch zu leiden.

Die weit verbreitete Unkenntnis über „Kinder-Rheuma“ erschwert die frühzeitige Diagnose und spezialisierte Behandlung. Doch je früher die Krankheit erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Etwa die Hälfte der chronischen rheumatischen Erkrankungen kann bei konsequenter Therapie innerhalb von 5 – 10 Jahren zur Ruhe gebracht werden.

Um diese Situation weiter zu verbessern, wurde die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung im Jahr 2000 ins Leben gerufen.

Jungen Menschen Zukunft schenken – das ist Motto und zugleich Motivation der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung. Dafür arbeitet die Stiftung mit verschiedenen regionalen Rheuma-Zentren und einer Vielzahl anderer Partner in ganz Deutschland zusammen.

Seit 12 Jahren setzt sich die Stiftung für die Belange rheumakranker Kinder und Jugendlicher, mit dem Ziel, die Situation und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Die Stiftung fördert Projekte im Bereich Aufklärung, Forschung und Therapie von rheumatischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.

Aufklärung: Die Stiftung informiert die Öffentlichkeit über das Krankheitsbild und steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Ihr Ziel ist es, dass Ärzte und Familien die Krankheit so früh wie möglich erkennen, um eine gezielte Behandlung zu beginnen. Sie möchte darüber hinaus erreichen, dass die Öffentlichkeit für diese unterschätzte Krankheit sensibilisiert- und den Kindern mehr Verständnis entgegengebracht wird.

Forschung: Durch die Förderung wissenschaftlicher Projekte und durch die gezielte Unterstützung der Grundlagenforschung trägt die Kinder-Rheumastiftung dazu bei, das Wissen über Kinderrheuma zu verbessern.

Therapie: Die Kinder-Rheumastiftung fördert Projekte zur Beurteilung und Verbesserung therapeutischer Konzepte und unterstützt Maßnahmen, die neue Behandlungsmethoden von Kinderrheuma zum Ziel haben.
 

Weitere Informationen:

Deutsche Kinderrheuma-Stiftung
Geschäftsführerin: Bettina Model
Türkenstraße 95
80799 München
Tel.: +49 (0) 89 99019501+502
Fax: +49 (0) 89 99019505
Mobil: + 49 (0) 172 8761216
info(at)dkr-stiftung.de
www.kinder-rheumastiftung.de

Die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung ist eine gemeinnützige Einrichtung. Daher sind Spenden zur Unterstützung der Arbeit jederzeit gerne willkommen.

Spendenkonto:
Deutsche Kinderrheuma-Stiftung
Stadtsparkasse München
IBAN: DE73 7015 0000 0000 5722 22
BIC: SSKMDEMMXXX

 

Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW)

Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V., kurz VDBW genannt, ist der Berufsverband Deutscher Arbeitsmediziner und vertritt seit über 50 Jahren die Interessen seiner rund 3.300 ärztlichen Mitglieder im gesamten Bundesgebiet.
Der VDBW ist der Zusammenschluss von Betriebs- und Werksärzten und anderen arbeitsmedizinisch tätigen Ärzten aus Praxis und Wissenschaft. Der VDBW wurde 1949 in Leverkusen gegründet und repräsentiert rund ein Drittel aller Betriebsärzte in Deutschland.
Unsere Mitglieder sind als Fachberater in zahlreichen Institutionen tätig, der VDBW seinerseits entsendet Mandatsträger in wichtige fachliche und berufspolitische Gremien und Arbeitsgruppen, wie z.B. bei

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Arbeitsgruppe „Gesund Betriebe“)
  • Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
  • Sozialministerien der Länder (Fachbeiräte)
  • Bundesärztekammer (Ausschuss und ständige Konferenz Arbeitsmedizin)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. (Basi)
  • Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (Ausschuss Arbeitsmedizin)
  • Europäische Fachärztevereinigung UEMS (Sektion Arbeitsmedizin)

Weitere Informationen finden Sie unter:

Geschäftsstelle Karlsruhe
Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte
Berufsverband deutscher Arbeitsmediziner (VDBW e.V.)
Friedrich-Eberle-Str. 4 a
76227 Karlsruhe

Telefon: +49 721 93 38 18-0
Fax: +49 721 93 38 18-0

E-Mail: info(at)vdbw.de
Internet: www.vdbw.de